Es geht wieder los Harzer MTB Cup 2018

Hallo Freunde des MTB Sports

Auch 2018 wieder ein Harzer MTB CUP. Der Schnee im Harz schmilzt, bis zum Cup Start am 22.04. in Bad Harzburg wird es wohl keinen mehr geben!

Es gibt wieder 6 Veranstalter in 3 Bundesländern. Wir freuen uns sehr, das wieder alle an Bord sind.

Als Unterstützer sind dieses Jahr die Firmen:

2013_PRO_logo_linear_4c_white_text-01Einkaufsgutscheine vom Protective Shop für die Sieger im Finale

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Trinkflaschen mit Harz Cup Logo

und die Firma Epic Trails

Finanzielle Unterstützung

vielen Dank dafür

Sieger bei den Senioren Ü 40 Benno Weber

6 Rennen sollten es werden, zunächst Bad Harzburg bei fast winterlichen Bedingungen Platz 3 bei einigen Schneeschauern, ein guter Anfang ! Es folgte Hohegeiß, ein Start Ziel Sieg auf der Powerstrecke mit reichlich Höhenmeter. CLZ das Rennen mit der längsten Distanz im Cup 105 km. Ein 2. Platz hinter dem  Östereichischen Staatsmeister Klaus Reinisch. Top! Weiter ging es mit Biesenrode auf der konditionell wie technisch anspruchvoller Strecke wieder Platz 2 hinter Stefan Danowski. Als nächstes Sülzhayn eine echte MTB Runde, dieses Jahr dem Wetter sei Dank nur von unten sehr nass, aber gut befahrbar Platz 1.        Finale  in Schierke………….. morgens um 8 Anruf beim Sprecher: “ Hi Axel habe verpennt, komme aber mit Eike zur Siegerehrung !!“ Was solls Sieger bei den Senioren und bester Punktesammler des Cups! Respekt!

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Siegerin bei den Damen und Gesamtsiegerin Eike Liemen

Natürlich standen auch hier 6 Rennen vor dem Sieg.

In Bad Harzburg bei schon fast unnatürlich niedrigen Temperaturen stand ein zweiter Platz auf der Mitteldistanz zu Buche. In Hohegeiß bei weit aus besserem Wetter dann der erste Sieg, ebenfalls auf der mittleren Distanz. Es folgte CLZ mit 70 km auf der Mittelstrecke. Eike konnte erschöpft auch hier den Sieg einfahren. Es folgte Biesenrode. Knackige auch technische Strecke. Kein Problem für Eike, Rang 1. Sülzhayn: tolle Strecke und dieses Jahr immerhin nur von unten sehr nass. Hier sah man Eike den Spaß am MTB fahren nicht nur wegen dem Dreck an. Spaß war garantiert. Platz 1. Finale in Schierke !!!…..Hier Ihr eigener Bericht:

Der Gesamtsieg

Probleme bei der Anreise. Start verpasst und somit ein Streichergebnis der Cupwertung produziert. Zum Glück konnte ich bei den Rennen zuvor schon den Titel aus 2016 sicher verteidigen. Also nachmittags entspannt zur Ehrung. Hier hätte ich deutlich mehr Hände für die drei großen Pokale gebraucht. Fazit: Neben all den Pokalen, den vielen Sachpreisen und dem Preisgeld durfte ich mich beim Harzer MTB Cup auch über Einkaufsgutscheine freuen. Danke dafür und für das Engagement aller Organisatoren, Helfer und Sponsoren. Ich wünsche Euch für 2018 noch mehr TeilnehmerInnen! All Eure Events und Strecken sind genial.

Ergebnis : Verpennt ?das Streichergebnis eingefahren. Macht nichts! Gesamtsieg eingefahren plus beste Punktesammlerin des Cups 2017. Glückwunsch Eike! Schön das Du dabei warst!

 

 

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Sieger der Herren und Gesamtsieger Florian Anderle NRT Protective

6 Rennen bis zum Sieg

In Bad Harzburg beim Heimrennen Platz 6, weiter ging es in Hohegeiß nach einem Super Sprint in der zweiten Runde am Ende Platz 5. Der Knoten platzte in Clausthal Zellerfeld Rang 2 hinter dem Östereich Meister Klaus Reinisch auf der längsten Strecke des Cups. In Biesenrode wieder ein 2. Platz auf der schwierigen Strecke. In Sülzhayn nicht zu schlagen auf naser Strecke Platz 1. im Finale beim Endurothon in Schierke nach technischem Defekt reichte Platz 6 zum erreichen des großen Ziels. Gratulation und Respekt vor der leistung von Florian Anderle (NRT Protective)

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Revanche geglückt ! Finale Harzer MTB Cup 2017

Das Finale Harzer MTB Cup 2017 ist Geschichte !

Als Erstes VIELEN DANK an Silvio Krosch und sein Team von den Bad Bikers!! Viel Besser kann man es nicht machen ! DANKE !!

Der Endurothon in Schierke wie immer genau die richtige Veranstaltung dafür ! Es begann mit einer Panne bei der Sound Anlage. So wurde die Langstrecke ohne Mikro nur mit der Lautstarken Stimme von Axel B. gestartet. Danach wurde es nicht nur besser sondern fantastisch. Der Wettergott hatte ein einsehen, optimales MTB Wetter waren die Folge.

zum Rennen: Peter Hermann hatte noch eine Rechnung offen im letzten Jahr geschlagen von Tommy Galle ( Panoramic Team) wollte er das so nicht stehen lassen und gab ordentlich Gas, seine Ausage das er nun ja die Strecke kenne wurde Programm. Er siegte mit viel Vorsprung und 13 Minuten schneller als im letzten Jahr. Tommy Galle wurde sehr guter zweiter vor Lennard Heidenreich. Florian Anderle wurde nach einer Reifenpanne 7., aber es reicht um zum ersten Mal den Harzer MTB Cup und die Gesamtwertung zu gewinnen. Bei den Senioren siegte Stefan Danowski (Bergamont Racing Team) und gewann das Rennen bei den Senioren. die Strecke war wie immer eine Herausforderung für alle Teilnehmer ! Vielen Dank fürs Mitmachen

Peter Hermann
Peter Hermann
Lennard Heidenreich
Lennard Heidenreich
Tommi Galle
Tommy Galle

 

 

 

 

 

Auf der Mitteldistanz,

gab es ebenfalls ein spannendes Rennen. Am Ende konnte sich Johannes Albers (RSG Nordheide) absetzen und hier den Sieg davon tragen. Auf Rang 2 kam der starke Tobias Grüttner vom Ost West Express. Die nächsten 4 Fahrer innerhalb von einer Minute. Marco Häntschel (R2 bike com) auf dem dritten Rang vor Andre Zamponi (Bergamont Factory Team) Gerald Klocke (NRT Protective) und Sven Lorenzen (SV Concordia Hannover). Sven Graupe (Pianala Racing Berlin) siegte vor Bernhard Möhwald (NRT Protective) bei den Senioren. Bei den Damen siegte Jasmin Corso (DDMC Solling)

43km sieger
Die Sieger 43km
Sven Graupe
Sven Graupe
Klocke und Axl
Gerald und Axel

 

 

 

 

 

Die Kurzdistanz

Manuel Eichhorn (NRT Protective) Zweiter der Gesamtwertung Herren entschloß sich auf der Kurzdistanz zu fahren, er meinte chancenlos zu sein Florian Anderle noch abfangen zu können (15 Punkte) Nun wollte er zeigen das er auch den Sprint kann. so war es auch Manuel dominierte das Rennen von Anfang an und siegte vor 2 U 19 Fahrern, Niklas Werner (Focus Rapiro) und Luk Boving (RSG Nordheide). Uwe Gosch (Harz Racing ev9 siegte bei den Senioren Ü 50 und gab seinen Rücktritt vom Rennsport bekannt, alles Gute Uwe!

Manuel Eichhorn
Manuel Eichhorn
Niklas Werner
Niklas Werner
Luk Boving
Luk Boving

 

 

 

 

Hier noch ein Bild der Teamwertung auf der Mitteldistanz und vom Spitzen Startfahrer Steffen

team sieger
1.NRT Protective 2. Bad Bikers 3 Team Sky
Steffen Hercher

 

Rennbericht Bornekamp Team von Dirk und Vokkar

29.8.2017

Endurothon Schierke – Medium Track 26.08.2017 oder „Kill das Trauma“

Abonnenten und aufmerksame Leser unserer Seite (also eigentlich nur wir vom BRT) werden sich evtl. noch vage an meine letzte Tortur beim Endurothon 2016 erinnern. Leichtsinning und bei sengender Hitze hatte es mir in der letzten Runde komplett den Stecker gezogen, so daß ich mich erstmal Krampf geschüttelt an den Rand legen durfte, um letztendlich die von Siggi in 2015 aufgestellten 2:06 h mit 2:23 h klar zu verfehlen. Schmerzhaftes Lehrgeld!

So rollten Volker und ich im BRT Mobil am Samstag bei top Bedingungen Richtung Harz, mit, zumindest bei mir, immer einer Portion Respekt und Demut im Hinterkopf. War ich letztes Jahr noch auf Siggis 26er als Exot unterwegs, so stimmte mich dieses Jahr mein 29er etwas optmistischer, daß etwas weniger Schläge aufgrund der harten Trails meinen Körper zermürben. Dennoch war mein Plan, die erste Runde zunächst lockerer anzugehen, um mich dann hinten raus zu steigern.

Das klappte auch ganz gut, der Rhythmus war schnell gefunden, dennoch blieb ich immer spürbar unter max. Last. Die Trails fluppten erste Sahne und machen einfach unglaublich Bock. Vermutlich von Tränen gerührt beschlug dann im langen Anstieg auf der Betonpiste meine Brille. Als ich diese ins Trikot stecken wollte, fiel Sie mir runter – Dreck. Schnell rechts ran gefahren, Bike ins Gras gefeuert, ebenso „Vorsicht“ Rufe in Richtung Verfolgerquartett. Ich hörte nur noch „Achtung“, „Achtung“, „Achtung“, „Scheiße, sorry, ey“ und schon war meine schöne Oakley ein 5er Bausatz – läuft. Also alles eingesammelt und grummelig in die Pedale getreten. Quartett vor dem Wurzeltrail eingesackt und schließlich mit 40 Min und n paar Zerdrückten die erste Runde beendet – nicht schlecht – war ich zu schnell? Die zweite Runde lief prima und hat richtig Bock gemacht. Was sagt der Körper? Alles bestens bis auf Rückenziehen – bin ja auch ein Jahr älter geworden diese Woche 😉 . Die Abfahrten im Harz laden halt nicht zum Entspannen ein. Dennoch war ich mit 42 Minuten für die 2. Runde voll im Plan und nahm etwas Tempo raus, wollte ich doch krampffrei ins Ziel kommen.

Meine Beine waren trotz 4h Schlaf noch gut, so daß ich nach Passieren der letztjährigen Schlüsselpassage das Tempo wieder steigern konnte. Kein Rennen ohne vernünftigen Zweikampf kurz vor dem Ziel. Die Attacke konnte ich durch einen beherzten Uphill-Sprint abwehren und rollte mit 2:04 (41 km, 1100 hm) ziemlich zufrieden als 7. AK durchs Ziel. Platz 4 war nur 3 Minuten entfernt.

Mit der Erfahrung werde ich nächstes Jahr etwas aggressiver ins Rennen gehen, übrigens mit Oakley Brille, die ich wieder zusammensetzen konnte und nur einen kleinen Kratzer davon getragen hat. Fazit: Einfach nur geil und nächstes Jahr wieder – aber bitte ohne Schierker Feuerstein in der Startertüte – pfui Spinne.

Dirk

29.8.2017

Endurothon Schierke – Medium Track 26.08.2017 oder „Kill das Trauma“

Abonnenten und aufmerksame Leser unserer Seite (also eigentlich nur wir vom BRT) werden sich evtl. noch vage an meine letzte Tortur beim Endurothon 2016 erinnern. Leichtsinning und bei sengender Hitze hatte es mir in der letzten Runde komplett den Stecker gezogen, so daß ich mich erstmal Krampf geschüttelt an den Rand legen durfte, um letztendlich die von Siggi in 2015 aufgestellten 2:06 h mit 2:23 h klar zu verfehlen. Schmerzhaftes Lehrgeld!

So rollten Volker und ich im BRT Mobil am Samstag bei top Bedingungen Richtung Harz, mit, zumindest bei mir, immer einer Portion Respekt und Demut im Hinterkopf. War ich letztes Jahr noch auf Siggis 26er als Exot unterwegs, so stimmte mich dieses Jahr mein 29er etwas optmistischer, daß etwas weniger Schläge aufgrund der harten Trails meinen Körper zermürben. Dennoch war mein Plan, die erste Runde zunächst lockerer anzugehen, um mich dann hinten raus zu steigern.

Das klappte auch ganz gut, der Rhythmus war schnell gefunden, dennoch blieb ich immer spürbar unter max. Last. Die Trails fluppten erste Sahne und machen einfach unglaublich Bock. Vermutlich von Tränen gerührt beschlug dann im langen Anstieg auf der Betonpiste meine Brille. Als ich diese ins Trikot stecken wollte, fiel Sie mir runter – Dreck. Schnell rechts ran gefahren, Bike ins Gras gefeuert, ebenso „Vorsicht“ Rufe in Richtung Verfolgerquartett. Ich hörte nur noch „Achtung“, „Achtung“, „Achtung“, „Scheiße, sorry, ey“ und schon war meine schöne Oakley ein 5er Bausatz – läuft. Also alles eingesammelt und grummelig in die Pedale getreten. Quartett vor dem Wurzeltrail eingesackt und schließlich mit 40 Min und n paar Zerdrückten die erste Runde beendet – nicht schlecht – war ich zu schnell? Die zweite Runde lief prima und hat richtig Bock gemacht. Was sagt der Körper? Alles bestens bis auf Rückenziehen – bin ja auch ein Jahr älter geworden diese Woche 😉 . Die Abfahrten im Harz laden halt nicht zum Entspannen ein. Dennoch war ich mit 42 Minuten für die 2. Runde voll im Plan und nahm etwas Tempo raus, wollte ich doch krampffrei ins Ziel kommen.

Meine Beine waren trotz 4h Schlaf noch gut, so daß ich nach Passieren der letztjährigen Schlüsselpassage das Tempo wieder steigern konnte. Kein Rennen ohne vernünftigen Zweikampf kurz vor dem Ziel. Die Attacke konnte ich durch einen beherzten Uphill-Sprint abwehren und rollte mit 2:04 (41 km, 1100 hm) ziemlich zufrieden als 7. AK durchs Ziel. Platz 4 war nur 3 Minuten entfernt.

Mit der Erfahrung werde ich nächstes Jahr etwas aggressiver ins Rennen gehen, übrigens mit Oakley Brille, die ich wieder zusammensetzen konnte und nur einen kleinen Kratzer davon getragen hat. Fazit: Einfach nur geil und nächstes Jahr wieder – aber bitte ohne Schierker Feuerstein in der Startertüte – pfui Spinne.

Dirk

bornecamp

29.8.2017

Summertime = Endurothontime, d.h. endlich wieder Gelegenheit sich die Kante zu geben. Am vergangenen Samstag war ich also mal wieder (zum inzwischen sechsten Mal) in Schierke, um am ebenso beliebten wie legendären Endurothon teilzunehmen. Natürlich auf dem Heavy-Track, alle anderen Strecken-Angebote sind nur Zierrat und kommen mir hier nicht in den Starterbeutel.

Nachdem die Wettervorhersage in der Woche vor dem Rennen etwas unentschlossen immer wieder Regen prognostiziert hat, kam tatsächlich sowas wie Spannung auf. Angekommen in Schierke präsentierte sich der Sommer für einen Wettkampf dieser Kategorie dann aber von seiner allerallerallerbesten Seite: Leicht bewölkt, nicht zu warm und vor allem: Trocken! Gerade der letzte Punkt ist für die berüchtigten Wurzelabfahrten nicht zu vernachlässigen.

Wie geplant ging es nach üblichen pre-Start-Gesprächen um 9:30 auf die Strecke und in die erste Runde. Da sich hier das Feld naturgemäß noch dicht auf der Pelle hockt, ist in den Rumpelpumpel-Abfahrten etwas Vorsicht und Geduld angesagt. Und weil man natürlich auch schon weiß, was noch kommt, nimmt man die Rampen bergauf noch nicht mit Vollschmackes. So konnte ich mit Olaf Flechtner von den Peiner MTB-Eulen am Hinterrad gemütlich die erste Runde drehen. In einer der bereits erwähnten Wurzelabfahrten hat er mit seinem vollgefederten Rad dann allerdings mal kurz die Bremsen auf gemacht, so dass ich, nach mehr Kontrolle über die eher vom Rad gewählte Fahrlinie lechzend, nur neidisch hinterher schauen konnte. Was danach kam war dann leider wenig erfreulich, denn ich konnte die Lücke, die sich durch diese technische Überlegenheit auftat, nicht einfach wieder zu fahren. Hmmm, da war ich in der ersten Runde wohl doch etwas über meinen Verhältnisse unterwegs gewesen und so musste ich die zweite Runde mehr oder weniger alleine unter die Räder nehmen.

Ja, die zweite Runde in Schierke: Was für ein Fest! Die Menschenansammlungen der ersten Runde haben sich aufgelöst, die Beinmuskulatur ist noch nicht völlig zerstört und der Kopf zeigt noch keine Unterzuckerungssymptome. Zusätzlich weiß man ja schon aus der ersten Runde, wie die Strecke beschaffen ist. Und diese Mischung ergibt dann ein wahres Trailfest. Herrlich, einfach wunderbar! So war dann zwar der Olaf entwischt, aber ich konnte dadurch ganz stressfrei das einmalige Harzgeläuf genießen. Bei derlei Gelegenheit bin ich dann jedesmal wieder überrascht darüber wieviel Misshandlung so ein Race-MTB hinzunehmen in der Lage ist. Im Vergleich zu echten Geländefahrrädern doch eher filigran aufgebaut, scheppert es eher unbeeindruckt von Durchschlägen von Reifen und Federung bei frontal genommenen Wackersteinen oder im Highspeed-Modus überflogenen Wurzelteppichen über und durch die Trails. Kurz zusammengefasst also: Die zweite Runde war ein Riesenspaß und wenn’s nach mir ginge würde ich in Schierke überhaupt nur noch zweite Runden fahren.

Es geht aber nich nach mir und deshalb kam dann nach der zweiten die dritte Runde. Bereits beim Verlassen des Ortes in den angrenzenden Wald munterte mich ein Streckenposten mit dem wohlmeinenden Kommentar „Gleich biste da, dann haste gewonnen!“ auf. Derart herausgefordert, was meine zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch zur Verfügung stehende geistige Restkapazität anging, holperte ich dann in den ersten Trail. Und entweder lag es daran, dass ich durch die Verarbeitung des Gesagten abgelenkt war oder daran, dass die bereits genannten Unterzuckerungssymptome zu greifen begannen, jedenfalls war meine Linienwahl nicht mehr als ganz so souverän zu bezeichnen, wie dies der Olaf noch tat, als er das in der ersten Runde hinter mir fahrend bestens beurteilen konnte. Der Rumpelpumpel-Trail wurde dann jedenfalls genau das was ihm seinen Namen verschafft hat. Der Genuss von Runde zwei war dahin, … leider. Auch bei den Rampen stellt sich die Frage nach der Wahl des Bergaufmodus (Vollschmackes, oder doch eher gemäßigt?) nur noch hypothetisch. Zur Wahl stand hier nur noch „Hauptsache hoch, … irgendwie“. Und so kam ich dann irgendwann zum dritten Mal im Schierker Stadtpark an, um diesmal frei von jedwedem Endspurt-Stress (siehe Rennberichte der letzten Jahre) ins Ziel zu rollen. Erfreulicher Nebeneffekt: Eine Ankunft auch ohne Oberschenkelkrämpfe! Es gab also kein Mutti-Gewinsel von mir und so hat der Streckenposten doch recht behalten: Ich habe gewonnen! Zwar nicht das Rennen, aber den Kampf gegen den Krampf.

Fazit: Schierke aus dem Rennkalender zu streichen wird mir so schnell wohl nicht gelingen.

Ergebnisse:

Vokkar: 4. AK / 22. Gesamt (Heavy)
Dirk: 7. AK / 26. Gesamt (Medium)

Vokkar

29.8.2017

Summertime = Endurothontime, d.h. endlich wieder Gelegenheit sich die Kante zu geben. Am vergangenen Samstag war ich also mal wieder (zum inzwischen sechsten Mal) in Schierke, um am ebenso beliebten wie legendären Endurothon teilzunehmen. Natürlich auf dem Heavy-Track, alle anderen Strecken-Angebote sind nur Zierrat und kommen mir hier nicht in den Starterbeutel.

Nachdem die Wettervorhersage in der Woche vor dem Rennen etwas unentschlossen immer wieder Regen prognostiziert hat, kam tatsächlich sowas wie Spannung auf. Angekommen in Schierke präsentierte sich der Sommer für einen Wettkampf dieser Kategorie dann aber von seiner allerallerallerbesten Seite: Leicht bewölkt, nicht zu warm und vor allem: Trocken! Gerade der letzte Punkt ist für die berüchtigten Wurzelabfahrten nicht zu vernachlässigen.

Wie geplant ging es nach üblichen pre-Start-Gesprächen um 9:30 auf die Strecke und in die erste Runde. Da sich hier das Feld naturgemäß noch dicht auf der Pelle hockt, ist in den Rumpelpumpel-Abfahrten etwas Vorsicht und Geduld angesagt. Und weil man natürlich auch schon weiß, was noch kommt, nimmt man die Rampen bergauf noch nicht mit Vollschmackes. So konnte ich mit Olaf Flechtner von den Peiner MTB-Eulen am Hinterrad gemütlich die erste Runde drehen. In einer der bereits erwähnten Wurzelabfahrten hat er mit seinem vollgefederten Rad dann allerdings mal kurz die Bremsen auf gemacht, so dass ich, nach mehr Kontrolle über die eher vom Rad gewählte Fahrlinie lechzend, nur neidisch hinterher schauen konnte. Was danach kam war dann leider wenig erfreulich, denn ich konnte die Lücke, die sich durch diese technische Überlegenheit auftat, nicht einfach wieder zu fahren. Hmmm, da war ich in der ersten Runde wohl doch etwas über meinen Verhältnisse unterwegs gewesen und so musste ich die zweite Runde mehr oder weniger alleine unter die Räder nehmen.

Ja, die zweite Runde in Schierke: Was für ein Fest! Die Menschenansammlungen der ersten Runde haben sich aufgelöst, die Beinmuskulatur ist noch nicht völlig zerstört und der Kopf zeigt noch keine Unterzuckerungssymptome. Zusätzlich weiß man ja schon aus der ersten Runde, wie die Strecke beschaffen ist. Und diese Mischung ergibt dann ein wahres Trailfest. Herrlich, einfach wunderbar! So war dann zwar der Olaf entwischt, aber ich konnte dadurch ganz stressfrei das einmalige Harzgeläuf genießen. Bei derlei Gelegenheit bin ich dann jedesmal wieder überrascht darüber wieviel Misshandlung so ein Race-MTB hinzunehmen in der Lage ist. Im Vergleich zu echten Geländefahrrädern doch eher filigran aufgebaut, scheppert es eher unbeeindruckt von Durchschlägen von Reifen und Federung bei frontal genommenen Wackersteinen oder im Highspeed-Modus überflogenen Wurzelteppichen über und durch die Trails. Kurz zusammengefasst also: Die zweite Runde war ein Riesenspaß und wenn’s nach mir ginge würde ich in Schierke überhaupt nur noch zweite Runden fahren.

Es geht aber nich nach mir und deshalb kam dann nach der zweiten die dritte Runde. Bereits beim Verlassen des Ortes in den angrenzenden Wald munterte mich ein Streckenposten mit dem wohlmeinenden Kommentar „Gleich biste da, dann haste gewonnen!“ auf. Derart herausgefordert, was meine zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch zur Verfügung stehende geistige Restkapazität anging, holperte ich dann in den ersten Trail. Und entweder lag es daran, dass ich durch die Verarbeitung des Gesagten abgelenkt war oder daran, dass die bereits genannten Unterzuckerungssymptome zu greifen begannen, jedenfalls war meine Linienwahl nicht mehr als ganz so souverän zu bezeichnen, wie dies der Olaf noch tat, als er das in der ersten Runde hinter mir fahrend bestens beurteilen konnte. Der Rumpelpumpel-Trail wurde dann jedenfalls genau das was ihm seinen Namen verschafft hat. Der Genuss von Runde zwei war dahin, … leider. Auch bei den Rampen stellt sich die Frage nach der Wahl des Bergaufmodus (Vollschmackes, oder doch eher gemäßigt?) nur noch hypothetisch. Zur Wahl stand hier nur noch „Hauptsache hoch, … irgendwie“. Und so kam ich dann irgendwann zum dritten Mal im Schierker Stadtpark an, um diesmal frei von jedwedem Endspurt-Stress (siehe Rennberichte der letzten Jahre) ins Ziel zu rollen. Erfreulicher Nebeneffekt: Eine Ankunft auch ohne Oberschenkelkrämpfe! Es gab also kein Mutti-Gewinsel von mir und so hat der Streckenposten doch recht behalten: Ich habe gewonnen! Zwar nicht das Rennen, aber den Kampf gegen den Krampf.

Fazit: Schierke aus dem Rennkalender zu streichen wird mir so schnell wohl nicht gelingen.

Ergebnisse:

Vokkar: 4. AK / 22. Gesamt (Heavy)
Dirk: 7. AK / 26. Gesamt (Medium)

Vokkar

Rennbericht Kathrin das 1. mal ;)

Rennbericht Schierke

logo endurothonmal aus der Perspektive einer Anfängerin von ganz hinten :-) Nachdem ich gut gelaunt und leicht nervös relativ weit hinten an den Start gegangen bin, lag ich schon ziemlich schnell sehr weit zurück. Schon kurz vor der Einfahrt in den Wald sah ich das Feld nur noch von hinten und dachte mir so „okay, eine Runde fährst Du und dann machst Du nicht mehr mit“. Irgendwann gelang es mir tatsächlich mal einen Teilnehmer zu überholen und die Motivation stieg leicht an. Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund fuhr ich tapfer Runde um Runde weiter und erreichte tatsächlich nach einer für mich total überraschend guten Zeit von 2:13 Std (lach) das Ziel und landete damit sogar noch auf Platz 3 bei den Seniorinnen Ü40 (mehr Teilnehmerinnen gab es in dieser Kategorie nicht 😉 ). Egal. Ich hatte viel Spass. Die Strecke war super fahrbar! Vielen Dank an alle die Ihre Freizeit opfern um solche Events zu ermöglichen. Katrin