Revanche geglückt ! Finale Harzer MTB Cup 2017

Das Finale Harzer MTB Cup 2017 ist Geschichte !

Als Erstes VIELEN DANK an Silvio Krosch und sein Team von den Bad Bikers!! Viel Besser kann man es nicht machen ! DANKE !!

Der Endurothon in Schierke wie immer genau die richtige Veranstaltung dafür ! Es begann mit einer Panne bei der Sound Anlage. So wurde die Langstrecke ohne Mikro nur mit der Lautstarken Stimme von Axel B. gestartet. Danach wurde es nicht nur besser sondern fantastisch. Der Wettergott hatte ein einsehen, optimales MTB Wetter waren die Folge.

zum Rennen: Peter Hermann hatte noch eine Rechnung offen im letzten Jahr geschlagen von Tommy Galle ( Panoramic Team) wollte er das so nicht stehen lassen und gab ordentlich Gas, seine Ausage das er nun ja die Strecke kenne wurde Programm. Er siegte mit viel Vorsprung und 13 Minuten schneller als im letzten Jahr. Tommy Galle wurde sehr guter zweiter vor Lennard Heidenreich. Florian Anderle wurde nach einer Reifenpanne 7., aber es reicht um zum ersten Mal den Harzer MTB Cup und die Gesamtwertung zu gewinnen. Bei den Senioren siegte Stefan Danowski (Bergamont Racing Team) und gewann das Rennen bei den Senioren. die Strecke war wie immer eine Herausforderung für alle Teilnehmer ! Vielen Dank fürs Mitmachen

Peter Hermann
Peter Hermann
Lennard Heidenreich
Lennard Heidenreich
Tommi Galle
Tommy Galle

 

 

 

 

 

Auf der Mitteldistanz,

gab es ebenfalls ein spannendes Rennen. Am Ende konnte sich Johannes Albers (RSG Nordheide) absetzen und hier den Sieg davon tragen. Auf Rang 2 kam der starke Tobias Grüttner vom Ost West Express. Die nächsten 4 Fahrer innerhalb von einer Minute. Marco Häntschel (R2 bike com) auf dem dritten Rang vor Andre Zamponi (Bergamont Factory Team) Gerald Klocke (NRT Protective) und Sven Lorenzen (SV Concordia Hannover). Sven Graupe (Pianala Racing Berlin) siegte vor Bernhard Möhwald (NRT Protective) bei den Senioren. Bei den Damen siegte Jasmin Corso (DDMC Solling)

43km sieger
Die Sieger 43km
Sven Graupe
Sven Graupe
Klocke und Axl
Gerald und Axel

 

 

 

 

 

Die Kurzdistanz

Manuel Eichhorn (NRT Protective) Zweiter der Gesamtwertung Herren entschloß sich auf der Kurzdistanz zu fahren, er meinte chancenlos zu sein Florian Anderle noch abfangen zu können (15 Punkte) Nun wollte er zeigen das er auch den Sprint kann. so war es auch Manuel dominierte das Rennen von Anfang an und siegte vor 2 U 19 Fahrern, Niklas Werner (Focus Rapiro) und Luk Boving (RSG Nordheide). Uwe Gosch (Harz Racing ev9 siegte bei den Senioren Ü 50 und gab seinen Rücktritt vom Rennsport bekannt, alles Gute Uwe!

Manuel Eichhorn
Manuel Eichhorn
Niklas Werner
Niklas Werner
Luk Boving
Luk Boving

 

 

 

 

Hier noch ein Bild der Teamwertung auf der Mitteldistanz und vom Spitzen Startfahrer Steffen

team sieger
1.NRT Protective 2. Bad Bikers 3 Team Sky
Steffen Hercher

 

Rennbericht Bornekamp Team von Dirk und Vokkar

29.8.2017

Endurothon Schierke – Medium Track 26.08.2017 oder „Kill das Trauma“

Abonnenten und aufmerksame Leser unserer Seite (also eigentlich nur wir vom BRT) werden sich evtl. noch vage an meine letzte Tortur beim Endurothon 2016 erinnern. Leichtsinning und bei sengender Hitze hatte es mir in der letzten Runde komplett den Stecker gezogen, so daß ich mich erstmal Krampf geschüttelt an den Rand legen durfte, um letztendlich die von Siggi in 2015 aufgestellten 2:06 h mit 2:23 h klar zu verfehlen. Schmerzhaftes Lehrgeld!

So rollten Volker und ich im BRT Mobil am Samstag bei top Bedingungen Richtung Harz, mit, zumindest bei mir, immer einer Portion Respekt und Demut im Hinterkopf. War ich letztes Jahr noch auf Siggis 26er als Exot unterwegs, so stimmte mich dieses Jahr mein 29er etwas optmistischer, daß etwas weniger Schläge aufgrund der harten Trails meinen Körper zermürben. Dennoch war mein Plan, die erste Runde zunächst lockerer anzugehen, um mich dann hinten raus zu steigern.

Das klappte auch ganz gut, der Rhythmus war schnell gefunden, dennoch blieb ich immer spürbar unter max. Last. Die Trails fluppten erste Sahne und machen einfach unglaublich Bock. Vermutlich von Tränen gerührt beschlug dann im langen Anstieg auf der Betonpiste meine Brille. Als ich diese ins Trikot stecken wollte, fiel Sie mir runter – Dreck. Schnell rechts ran gefahren, Bike ins Gras gefeuert, ebenso „Vorsicht“ Rufe in Richtung Verfolgerquartett. Ich hörte nur noch „Achtung“, „Achtung“, „Achtung“, „Scheiße, sorry, ey“ und schon war meine schöne Oakley ein 5er Bausatz – läuft. Also alles eingesammelt und grummelig in die Pedale getreten. Quartett vor dem Wurzeltrail eingesackt und schließlich mit 40 Min und n paar Zerdrückten die erste Runde beendet – nicht schlecht – war ich zu schnell? Die zweite Runde lief prima und hat richtig Bock gemacht. Was sagt der Körper? Alles bestens bis auf Rückenziehen – bin ja auch ein Jahr älter geworden diese Woche 😉 . Die Abfahrten im Harz laden halt nicht zum Entspannen ein. Dennoch war ich mit 42 Minuten für die 2. Runde voll im Plan und nahm etwas Tempo raus, wollte ich doch krampffrei ins Ziel kommen.

Meine Beine waren trotz 4h Schlaf noch gut, so daß ich nach Passieren der letztjährigen Schlüsselpassage das Tempo wieder steigern konnte. Kein Rennen ohne vernünftigen Zweikampf kurz vor dem Ziel. Die Attacke konnte ich durch einen beherzten Uphill-Sprint abwehren und rollte mit 2:04 (41 km, 1100 hm) ziemlich zufrieden als 7. AK durchs Ziel. Platz 4 war nur 3 Minuten entfernt.

Mit der Erfahrung werde ich nächstes Jahr etwas aggressiver ins Rennen gehen, übrigens mit Oakley Brille, die ich wieder zusammensetzen konnte und nur einen kleinen Kratzer davon getragen hat. Fazit: Einfach nur geil und nächstes Jahr wieder – aber bitte ohne Schierker Feuerstein in der Startertüte – pfui Spinne.

Dirk

29.8.2017

Endurothon Schierke – Medium Track 26.08.2017 oder „Kill das Trauma“

Abonnenten und aufmerksame Leser unserer Seite (also eigentlich nur wir vom BRT) werden sich evtl. noch vage an meine letzte Tortur beim Endurothon 2016 erinnern. Leichtsinning und bei sengender Hitze hatte es mir in der letzten Runde komplett den Stecker gezogen, so daß ich mich erstmal Krampf geschüttelt an den Rand legen durfte, um letztendlich die von Siggi in 2015 aufgestellten 2:06 h mit 2:23 h klar zu verfehlen. Schmerzhaftes Lehrgeld!

So rollten Volker und ich im BRT Mobil am Samstag bei top Bedingungen Richtung Harz, mit, zumindest bei mir, immer einer Portion Respekt und Demut im Hinterkopf. War ich letztes Jahr noch auf Siggis 26er als Exot unterwegs, so stimmte mich dieses Jahr mein 29er etwas optmistischer, daß etwas weniger Schläge aufgrund der harten Trails meinen Körper zermürben. Dennoch war mein Plan, die erste Runde zunächst lockerer anzugehen, um mich dann hinten raus zu steigern.

Das klappte auch ganz gut, der Rhythmus war schnell gefunden, dennoch blieb ich immer spürbar unter max. Last. Die Trails fluppten erste Sahne und machen einfach unglaublich Bock. Vermutlich von Tränen gerührt beschlug dann im langen Anstieg auf der Betonpiste meine Brille. Als ich diese ins Trikot stecken wollte, fiel Sie mir runter – Dreck. Schnell rechts ran gefahren, Bike ins Gras gefeuert, ebenso „Vorsicht“ Rufe in Richtung Verfolgerquartett. Ich hörte nur noch „Achtung“, „Achtung“, „Achtung“, „Scheiße, sorry, ey“ und schon war meine schöne Oakley ein 5er Bausatz – läuft. Also alles eingesammelt und grummelig in die Pedale getreten. Quartett vor dem Wurzeltrail eingesackt und schließlich mit 40 Min und n paar Zerdrückten die erste Runde beendet – nicht schlecht – war ich zu schnell? Die zweite Runde lief prima und hat richtig Bock gemacht. Was sagt der Körper? Alles bestens bis auf Rückenziehen – bin ja auch ein Jahr älter geworden diese Woche 😉 . Die Abfahrten im Harz laden halt nicht zum Entspannen ein. Dennoch war ich mit 42 Minuten für die 2. Runde voll im Plan und nahm etwas Tempo raus, wollte ich doch krampffrei ins Ziel kommen.

Meine Beine waren trotz 4h Schlaf noch gut, so daß ich nach Passieren der letztjährigen Schlüsselpassage das Tempo wieder steigern konnte. Kein Rennen ohne vernünftigen Zweikampf kurz vor dem Ziel. Die Attacke konnte ich durch einen beherzten Uphill-Sprint abwehren und rollte mit 2:04 (41 km, 1100 hm) ziemlich zufrieden als 7. AK durchs Ziel. Platz 4 war nur 3 Minuten entfernt.

Mit der Erfahrung werde ich nächstes Jahr etwas aggressiver ins Rennen gehen, übrigens mit Oakley Brille, die ich wieder zusammensetzen konnte und nur einen kleinen Kratzer davon getragen hat. Fazit: Einfach nur geil und nächstes Jahr wieder – aber bitte ohne Schierker Feuerstein in der Startertüte – pfui Spinne.

Dirk

bornecamp

29.8.2017

Summertime = Endurothontime, d.h. endlich wieder Gelegenheit sich die Kante zu geben. Am vergangenen Samstag war ich also mal wieder (zum inzwischen sechsten Mal) in Schierke, um am ebenso beliebten wie legendären Endurothon teilzunehmen. Natürlich auf dem Heavy-Track, alle anderen Strecken-Angebote sind nur Zierrat und kommen mir hier nicht in den Starterbeutel.

Nachdem die Wettervorhersage in der Woche vor dem Rennen etwas unentschlossen immer wieder Regen prognostiziert hat, kam tatsächlich sowas wie Spannung auf. Angekommen in Schierke präsentierte sich der Sommer für einen Wettkampf dieser Kategorie dann aber von seiner allerallerallerbesten Seite: Leicht bewölkt, nicht zu warm und vor allem: Trocken! Gerade der letzte Punkt ist für die berüchtigten Wurzelabfahrten nicht zu vernachlässigen.

Wie geplant ging es nach üblichen pre-Start-Gesprächen um 9:30 auf die Strecke und in die erste Runde. Da sich hier das Feld naturgemäß noch dicht auf der Pelle hockt, ist in den Rumpelpumpel-Abfahrten etwas Vorsicht und Geduld angesagt. Und weil man natürlich auch schon weiß, was noch kommt, nimmt man die Rampen bergauf noch nicht mit Vollschmackes. So konnte ich mit Olaf Flechtner von den Peiner MTB-Eulen am Hinterrad gemütlich die erste Runde drehen. In einer der bereits erwähnten Wurzelabfahrten hat er mit seinem vollgefederten Rad dann allerdings mal kurz die Bremsen auf gemacht, so dass ich, nach mehr Kontrolle über die eher vom Rad gewählte Fahrlinie lechzend, nur neidisch hinterher schauen konnte. Was danach kam war dann leider wenig erfreulich, denn ich konnte die Lücke, die sich durch diese technische Überlegenheit auftat, nicht einfach wieder zu fahren. Hmmm, da war ich in der ersten Runde wohl doch etwas über meinen Verhältnisse unterwegs gewesen und so musste ich die zweite Runde mehr oder weniger alleine unter die Räder nehmen.

Ja, die zweite Runde in Schierke: Was für ein Fest! Die Menschenansammlungen der ersten Runde haben sich aufgelöst, die Beinmuskulatur ist noch nicht völlig zerstört und der Kopf zeigt noch keine Unterzuckerungssymptome. Zusätzlich weiß man ja schon aus der ersten Runde, wie die Strecke beschaffen ist. Und diese Mischung ergibt dann ein wahres Trailfest. Herrlich, einfach wunderbar! So war dann zwar der Olaf entwischt, aber ich konnte dadurch ganz stressfrei das einmalige Harzgeläuf genießen. Bei derlei Gelegenheit bin ich dann jedesmal wieder überrascht darüber wieviel Misshandlung so ein Race-MTB hinzunehmen in der Lage ist. Im Vergleich zu echten Geländefahrrädern doch eher filigran aufgebaut, scheppert es eher unbeeindruckt von Durchschlägen von Reifen und Federung bei frontal genommenen Wackersteinen oder im Highspeed-Modus überflogenen Wurzelteppichen über und durch die Trails. Kurz zusammengefasst also: Die zweite Runde war ein Riesenspaß und wenn’s nach mir ginge würde ich in Schierke überhaupt nur noch zweite Runden fahren.

Es geht aber nich nach mir und deshalb kam dann nach der zweiten die dritte Runde. Bereits beim Verlassen des Ortes in den angrenzenden Wald munterte mich ein Streckenposten mit dem wohlmeinenden Kommentar „Gleich biste da, dann haste gewonnen!“ auf. Derart herausgefordert, was meine zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch zur Verfügung stehende geistige Restkapazität anging, holperte ich dann in den ersten Trail. Und entweder lag es daran, dass ich durch die Verarbeitung des Gesagten abgelenkt war oder daran, dass die bereits genannten Unterzuckerungssymptome zu greifen begannen, jedenfalls war meine Linienwahl nicht mehr als ganz so souverän zu bezeichnen, wie dies der Olaf noch tat, als er das in der ersten Runde hinter mir fahrend bestens beurteilen konnte. Der Rumpelpumpel-Trail wurde dann jedenfalls genau das was ihm seinen Namen verschafft hat. Der Genuss von Runde zwei war dahin, … leider. Auch bei den Rampen stellt sich die Frage nach der Wahl des Bergaufmodus (Vollschmackes, oder doch eher gemäßigt?) nur noch hypothetisch. Zur Wahl stand hier nur noch „Hauptsache hoch, … irgendwie“. Und so kam ich dann irgendwann zum dritten Mal im Schierker Stadtpark an, um diesmal frei von jedwedem Endspurt-Stress (siehe Rennberichte der letzten Jahre) ins Ziel zu rollen. Erfreulicher Nebeneffekt: Eine Ankunft auch ohne Oberschenkelkrämpfe! Es gab also kein Mutti-Gewinsel von mir und so hat der Streckenposten doch recht behalten: Ich habe gewonnen! Zwar nicht das Rennen, aber den Kampf gegen den Krampf.

Fazit: Schierke aus dem Rennkalender zu streichen wird mir so schnell wohl nicht gelingen.

Ergebnisse:

Vokkar: 4. AK / 22. Gesamt (Heavy)
Dirk: 7. AK / 26. Gesamt (Medium)

Vokkar

29.8.2017

Summertime = Endurothontime, d.h. endlich wieder Gelegenheit sich die Kante zu geben. Am vergangenen Samstag war ich also mal wieder (zum inzwischen sechsten Mal) in Schierke, um am ebenso beliebten wie legendären Endurothon teilzunehmen. Natürlich auf dem Heavy-Track, alle anderen Strecken-Angebote sind nur Zierrat und kommen mir hier nicht in den Starterbeutel.

Nachdem die Wettervorhersage in der Woche vor dem Rennen etwas unentschlossen immer wieder Regen prognostiziert hat, kam tatsächlich sowas wie Spannung auf. Angekommen in Schierke präsentierte sich der Sommer für einen Wettkampf dieser Kategorie dann aber von seiner allerallerallerbesten Seite: Leicht bewölkt, nicht zu warm und vor allem: Trocken! Gerade der letzte Punkt ist für die berüchtigten Wurzelabfahrten nicht zu vernachlässigen.

Wie geplant ging es nach üblichen pre-Start-Gesprächen um 9:30 auf die Strecke und in die erste Runde. Da sich hier das Feld naturgemäß noch dicht auf der Pelle hockt, ist in den Rumpelpumpel-Abfahrten etwas Vorsicht und Geduld angesagt. Und weil man natürlich auch schon weiß, was noch kommt, nimmt man die Rampen bergauf noch nicht mit Vollschmackes. So konnte ich mit Olaf Flechtner von den Peiner MTB-Eulen am Hinterrad gemütlich die erste Runde drehen. In einer der bereits erwähnten Wurzelabfahrten hat er mit seinem vollgefederten Rad dann allerdings mal kurz die Bremsen auf gemacht, so dass ich, nach mehr Kontrolle über die eher vom Rad gewählte Fahrlinie lechzend, nur neidisch hinterher schauen konnte. Was danach kam war dann leider wenig erfreulich, denn ich konnte die Lücke, die sich durch diese technische Überlegenheit auftat, nicht einfach wieder zu fahren. Hmmm, da war ich in der ersten Runde wohl doch etwas über meinen Verhältnisse unterwegs gewesen und so musste ich die zweite Runde mehr oder weniger alleine unter die Räder nehmen.

Ja, die zweite Runde in Schierke: Was für ein Fest! Die Menschenansammlungen der ersten Runde haben sich aufgelöst, die Beinmuskulatur ist noch nicht völlig zerstört und der Kopf zeigt noch keine Unterzuckerungssymptome. Zusätzlich weiß man ja schon aus der ersten Runde, wie die Strecke beschaffen ist. Und diese Mischung ergibt dann ein wahres Trailfest. Herrlich, einfach wunderbar! So war dann zwar der Olaf entwischt, aber ich konnte dadurch ganz stressfrei das einmalige Harzgeläuf genießen. Bei derlei Gelegenheit bin ich dann jedesmal wieder überrascht darüber wieviel Misshandlung so ein Race-MTB hinzunehmen in der Lage ist. Im Vergleich zu echten Geländefahrrädern doch eher filigran aufgebaut, scheppert es eher unbeeindruckt von Durchschlägen von Reifen und Federung bei frontal genommenen Wackersteinen oder im Highspeed-Modus überflogenen Wurzelteppichen über und durch die Trails. Kurz zusammengefasst also: Die zweite Runde war ein Riesenspaß und wenn’s nach mir ginge würde ich in Schierke überhaupt nur noch zweite Runden fahren.

Es geht aber nich nach mir und deshalb kam dann nach der zweiten die dritte Runde. Bereits beim Verlassen des Ortes in den angrenzenden Wald munterte mich ein Streckenposten mit dem wohlmeinenden Kommentar „Gleich biste da, dann haste gewonnen!“ auf. Derart herausgefordert, was meine zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch zur Verfügung stehende geistige Restkapazität anging, holperte ich dann in den ersten Trail. Und entweder lag es daran, dass ich durch die Verarbeitung des Gesagten abgelenkt war oder daran, dass die bereits genannten Unterzuckerungssymptome zu greifen begannen, jedenfalls war meine Linienwahl nicht mehr als ganz so souverän zu bezeichnen, wie dies der Olaf noch tat, als er das in der ersten Runde hinter mir fahrend bestens beurteilen konnte. Der Rumpelpumpel-Trail wurde dann jedenfalls genau das was ihm seinen Namen verschafft hat. Der Genuss von Runde zwei war dahin, … leider. Auch bei den Rampen stellt sich die Frage nach der Wahl des Bergaufmodus (Vollschmackes, oder doch eher gemäßigt?) nur noch hypothetisch. Zur Wahl stand hier nur noch „Hauptsache hoch, … irgendwie“. Und so kam ich dann irgendwann zum dritten Mal im Schierker Stadtpark an, um diesmal frei von jedwedem Endspurt-Stress (siehe Rennberichte der letzten Jahre) ins Ziel zu rollen. Erfreulicher Nebeneffekt: Eine Ankunft auch ohne Oberschenkelkrämpfe! Es gab also kein Mutti-Gewinsel von mir und so hat der Streckenposten doch recht behalten: Ich habe gewonnen! Zwar nicht das Rennen, aber den Kampf gegen den Krampf.

Fazit: Schierke aus dem Rennkalender zu streichen wird mir so schnell wohl nicht gelingen.

Ergebnisse:

Vokkar: 4. AK / 22. Gesamt (Heavy)
Dirk: 7. AK / 26. Gesamt (Medium)

Vokkar

Rennbericht Kathrin das 1. mal ;)

Rennbericht Schierke

logo endurothonmal aus der Perspektive einer Anfängerin von ganz hinten :-) Nachdem ich gut gelaunt und leicht nervös relativ weit hinten an den Start gegangen bin, lag ich schon ziemlich schnell sehr weit zurück. Schon kurz vor der Einfahrt in den Wald sah ich das Feld nur noch von hinten und dachte mir so „okay, eine Runde fährst Du und dann machst Du nicht mehr mit“. Irgendwann gelang es mir tatsächlich mal einen Teilnehmer zu überholen und die Motivation stieg leicht an. Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund fuhr ich tapfer Runde um Runde weiter und erreichte tatsächlich nach einer für mich total überraschend guten Zeit von 2:13 Std (lach) das Ziel und landete damit sogar noch auf Platz 3 bei den Seniorinnen Ü40 (mehr Teilnehmerinnen gab es in dieser Kategorie nicht 😉 ). Egal. Ich hatte viel Spass. Die Strecke war super fahrbar! Vielen Dank an alle die Ihre Freizeit opfern um solche Events zu ermöglichen. Katrin

Rennbericht Finale Harzer MTB Cup von Marco Häntschel

 

Rennbericht : Schierke

Als ich erfuhr, dass die Brocken Hexe im Urlaub ist, entschloss ich mich kurzfristig nach Schierke zum letzten Lauf des Harz Cup’s zu fahren. Da die spontanen Entscheidungen oft die besten sind, ging ich frohen Mutes an den Start der Mitteldistanz. Wie immer standen die üblichen Verdächtigen am Start wie z. B Tobias Grüttner und Marcus Sölter. Am Start ging es wie immer scharf und schnell zur Sache. Marcus musste uns bereits im ersten Trail mit einem Defekt ziehen lassen und ich konnte mich gleich mit einem Fluchtversuch zusammen mit dem späteren Gewinner und Tobias vom Rest des Feldes absetzen. In Runde zwei verabschiedete sich der spätere Gewinner und in der letzten Runde wollte auch Herr Grüttner nicht mehr mit mir spielen 😉 da sich das in der Vergangenheit zwischen uns fast immer abwechselte, wollte ich die Serie nicht unterbrechen, und ließ ihn ziehen! Als ich mich mit dem 3ten Platz zufrieden gab, nahm ich etwas raus und wollte locker ins Ziel rollen. Diese Unachtsamkeit kostete mich fast das Podium als kurz vor Schluss noch zwei Mann wie aus dem Nichts von hinten auftauchten. Im Zielsprint verteidigte ich meinen dritten Platz gerade so und bin mega happy über das langersehnte erste Podium dieses Jahr.
r2-bike.com MTN CREW

Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, im Freien und Natur
Bild könnte enthalten: 1 Person, Fahrrad und im Freien                                                          Bild könnte enthalten: im Freien und Essen

Rennbericht zum Finale von Manuel Eichhorn !!

Gestern stand das Finale des Harzer MTB Cup’s in Schierke an.
Da für mich in der Gesamtwertung bereits fünf Ergebnisse auf der Haben Seite standen startete ich auf dem shorttrak.
Nach einem mittelprächtigen Start kam der Motor erst im Anstieg in Schwung und mir gelang es in der Führungsgruppe Platz zu nehmen.
An der Streckenteilung schloss Sebastian Rochau auf mich auf und so ging es zusammen über den Plattenweg. Kurz vor der Rundendurchfahrt schlossen zwei weitere Fahrer auf und so ging es in die nächste Runde. Am Berg habe ich das Tempo ein wenig angezogen und mir gelang es eine Lücke herauszufahren.
Den Vorsprung konnte ich in der dritten Runde weiter ausbauen und mir gelang es trotz eingeschränkter Gangauswahl in der letzten Runde den Zielstrich als erster zu überqueren.

In der Gesamtwertung des Cup’s sicherten wir uns die ersten Drei Podestplätze
1. Florian Anderle ANDERLE ANDERLE
2. Ich
3. Norman Carl

Für mich ist die MTB Saison 2017 nun Geschichte und es geht nahtlos in die Quersport Vorbereitung über.
An dieser Stelle noch einmal ein riesen Lob an das gesamte Team und unsere Sponsoren . Daumen hoch Männer. Es hat mich sehr gefreut mit euch ein bisschen durchs Gelände zu fahren!!!!

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Fahrradfahrer, Fahrrad, im Freien und Natur
Bild könnte enthalten: Fahrradfahrer, Baum, Pflanze, Motorrad, im Freien und Natur
Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und im Freien            Bild könnte enthalten: Fahrradfahrer, Baum, Fahrrad, Pflanze, im Freien und Natur            Bild könnte enthalten: Fahrrad, Baum, im Freien und Natur

Eikes Rennbericht aus Sülzhayn

1.7.2017: Harzer MTB Cup, Sülzhayner MTB Marathon

Mittelstrecke: 2 Runden, 43 km – 1400 hm / Ergebnis: 1. Gesamt

suelzhayneike

Wie schon im letzten Jahr fanden leider nur Insider den Weg zum MTB- Event und auf die wunderbare Strecke mit einem hohen Trail Anteil. Statt feucht von allen Seiten, war es diesmal nur feucht von unten. Also Achtung, Rutschpartie! Gegen Ende wurde meine kontrollierte und einsame Fahrt durch das Führungstrio der Langstrecke mit Florian Anderle, Michael Schuchardt und Matthias Hesse unterbrochen. Um aus meinem Trott rauszukommen machte ich mir den Spaß, und hängte mich am leicht ansteigenden Forstweg in ihren Windschatten. Von wegen Sog. Keine 500 Meter später fiel ich raus, Puls in utopischer Höhe und selbst das Heranwinken von Michael verbrachte keine Wunder mehr. Strammes Tempo meine Herren!

Für meinen ungefährdeten Gesamtsieg gab es hier zur Überraschung ein stolzes Preisgeld. Danke lieber Veranstalter. Ich wünsche euch für das Jahr einen Anstieg der Anmeldungen!

Rennbericht des WSV Wieda zu Sülzhayn

Rennbericht Sülzhayn:
Am letzten Samstag hieß es für unser Team wieder #racetime. Diesmal sollte es im benachbarten Sülzhayn beim 5. Lauf des Harzer Mountainbike Cup steil gehen…  Gut war schonmal die kurze Anreise von nur 12km. Das hieß für uns ausschlafen und stressfrei zum Rennen. In Sülzhayn angekommen fanden wir auch schnell einen großen Parkplatz in Startnähe, top…  Dann Startnummern abholen, umziehen und warm fahren. Organisation des Rennens bis dahin schon mal super. Tobi war für die 43km gemeldet und Olaf hatte sich, wegen der Schmerzen im Ellenbogen beim letzten Rennen, vorsichtshalber nur für die 22km gemeldet. Zu fahren war ein 22km Rundkurs mit rund 700Hm. Laut Werbung traillastige knackige Runde im Südharz, gespickt mit schönen Singeltrails und schnellen, teils technische Abfahrten. Ok!

Tobi startete als erstes um 10.20 Uhr. Da uns die Gegend nicht ganz unbekannt ist, wußte er grob dass es am Dr. Kremser Sanatorium vorbei Richtung Ehrenplan gehen würde. Das hieß: Viele Singletrails und natürlich Höhenmeter… Vom Ehrenplan ging es dann auf das Grüne Band Richtung Stiefmutter. Bekanntermaßen ist der Grenzweg bis kurz vorm Abzweig zur Wendeleiche mit Wurzeln übersäht. Angenehm wer hier mit Fully unterwegs ist. Allerdings war ein Großteil der Strecke ab dem Ehrenplan durch die starken Regenfälle zusätzlich super aufgeweicht. Das sorgte dafür, daß Tobi in diesem Streckenabschnitt ca. 1 min./km auf die Konkurrenz verloren hatte (macht ca. 4min. pro Runde). Diesmal ging „Sturzfrei“ vor Platzierung. Am Ende konnte er sich mit 2:44:41.7 den 8. Platz, AK Senioren 1  und das Saisonziel einmal Top 10 sichern.

Olaf startete 10 min. später auf die Strecke. Da Olaf als erfahrener Waldläufer hier jeden Stichweg aus dem Effeff kennt kann man schon von einem quasi Heimrennen sprechen. Dementsprechend machte er auch gleich ordentlich Betrieb und konnte am Berg einige Kontrahenten hinter sich lassen. Auch auf den teils technischen als auch schmierigen Trails machte sich die Streckenkenntnis bezahlt. So verschenkte er keine unnötige Zeit an den Abfahrten und überquerte nach einer Runde die Ziellinie in 1:18:32.9 und fuhr damit auf den 1. Platz, AK Senioren 2  – Super Olaf, zweiter Podiumplatz dieses Jahr…

Die Gesamtorganisation durch Harz-Racing e.V. war Klasse. Super Verpflegung mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem u. vielem mehr, top !!! Wir kommen auf jeden Fall wieder und können dieses interessante Rennen nur weiterempfehlen. Bleibt zu hoffen dass die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr etwas ansteigt, damit uns diese schöne Veranstaltung erhalten bleibt…

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die stehen und im Freien
Bild könnte enthalten: 1 Person, Shorts, im Freien und Natur
Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Fahrrad, Himmel, Baum und im Freien
Bild könnte enthalten: 1 Person, Fahrrad, Himmel, Wolken und im Freien

Das war Sülzhayn !

5.  Lauf des Harzer MTB Cups, es war wirklich spannend.

Auf der Langdistanz der doch erheblich traillastigen Strecke, kamen nach 22km 5 Fahrer an Start Ziel durch um auf die zweite Runde zu gehen. Vorn Mathias Hesse (Trek Racing) vor Michael Schuchhardt ( Team FujiBikes Rockets) und Florian Anderle (NRT Protective), 20 Sekunden dahinter Manuel Eichhorn und Phillip Rothe (beide NRT Protective) auf Sicht gehen steil in die nächste Runde.

Nach der zweiten Runde nur noch ein dreier Team Hesse,Schuchardt und Anderle nehmen die letzte Runde in Angriff. Mit dem Vater von Michael Schuchardt spekuliert, Hesse vorn, dann Anderle, dann Schuchard, es kam anders.

19554843_1529707583714884_1866400737322441987_n

Im Interview mit den Herren, die 2 Runden gut zusammengearbeitetet hatten, stellte Florian am zweiten langem Anstieg seine Ansprüche an den Sieg, Mathias ging zunächst mit, Michael nach der langen Rennpause ließ die beiden ziehen. Mathias bekam doch noch einen Einbruch, Michael bekam Ihn zu sehen, versuchte alles und es klappte. Einlauf Florian, Michael und Mathias. Florian wurde durch diesen Sieg auch Landesmeister im MTB Marathon in Thüringen. Herzlichen Glückwunsch. Bei den Senioren Benno Weber (1.Suhler MTB Club) nicht zu schlagen. Einzige Dame Cordula Neudörffer(RSC Kattenberg)

19599010_1529707540381555_5724840506993677316_n

Auf der Mitteldistanz Marcus Sölter (NRT Protective) mit Ambitionen und immer mehr auch taktischen Mitteln sicher als Favorit zu sehen. Erste Runde mit Kontrolle nach hinten, dann Vollgas und mit großem Abstand zum Sieg. Zweiter Andre Zamponi (Bergamont Factory Team) mit 2 min. Rückstand. Dritter Sven Graupe aus Berlin (Pianala Racing Team)und auch Sieger in AK Senioren. Bei den Damen siegte Eike Liemen(SV Handwerk Erfurt) Dauer erfolgreich .

19488803_1427549890671617_4903091727331036614_o

Auf der kurzen Runde siegte Marco Göthel ( Harz Racing) vor Hannes Greite (MTV Schöningen) und David Bruns (team Sky), der mit Rang 4 Mario Wahren (White Rock ev.) in einer Sekunde die Ziellinie überquerte. Die Uhr gab David den Vorrang im Zehntelbereich.

 

5. Lauf Harzer MTB Cup „Check“ Sülzhayn

Nun das war Sülzhayn 2017.

Was soll man sagen, diejenigen die da waren, wie immer mehr als begeistert von der Strecke und der Orga. Leider ist Sülzhayn dennoch unser Sorgenkind im Cup. Gut es gab ein paar Probleme im Vorfeld so mußte unter anderem der Termin in die Ferienzeit plaziert werden. Das Wetter war nicht gerade gut angesagt, die Anfahrt ist nicht die Allerbeste. Wir hoffen das Harz Racing ev. es weiter macht, aber mit knapp 100 Startern, kommt man in Bereiche, die kleine Vereine nicht mehr finanzieren können, selbst wenn sie das wollen. Mein Aufruf: “ Kommt nach Sülzhayn 2018 falls es weitergeht!“ Eine begeisternde Strecke mit allem was das Herz begehrt. Es lohnt !! Drückt die Daumen das es klappt.

Es war ein Klasse Tag mit hervorragenden Rennen. Kompliment an Harz Racing ev. und alle Beteiligten !!

Ein  weiterer Bericht was in den Rennen abging und es war recht spannend, folgt Anfang der Woche. Auch eine Klasse Foto Galerie wird folgen. Danke an Alle !!!!

Morgen geht es ausserhalb des Cups Steil im Solling. Allersheimer MTB Marathon Auf gehts

Eikes Rennbericht aus Biesenrode

18.6.2017: Harzer MTB Cup, Marathon Biesenrode

Mittelstrecke: 60 km – 1540 hm / 3h34min = 1. Platz Gesamt

mtb_2017_am_start_bild_046

So könnten Rennen immer beginnen: eine super Idee vom Veranstalter! Wer das Bergzeitfahren am Vorabend des Marathons mitfährt, darf mit Zeitgutschrift vor dem normalen Feld starten. Ich fuhr dank Sieg beim BZF eine Minute früher los, allerdings erst nachdem der Moderator ein Bildchen mit mir auf seinem Smartphone hatte.

Nachdem die extrem flotten Herren vorbei waren, fand ich einige Spielgefährten. Berg runter fuhren sie mir zwar davon, aber Berg hoch holte ich sie wieder ein. Nach 1h41min war die 1. Runde Geschichte und der vom Pannenpech verfolgte Julian rief mir im Vorbeifahren zu, dass Welten bis zu den nächsten Damen lagen. Anlass genug nun meine Fahrt durch die schöne Landschaft und über die flowigen Trails noch mehr zu genießen, bis auf den buckligen Wiesenweg auf dem wirklich alles ordentlich durchgeschüttelt wurde. Der Zeitpuffer passte mir gut, denn es gab in Runde 2 viele Zwangspausen zum Befestigen der sich immer wieder lösenden Satteltasche. In einem Duell wäre dies undenkbar gewesen, ebenso wie all die Pause an jeder Verpflegung. Mit vollem Bauch und voller Blase erreichte ich entspannt als erste Frau das Ziel.

Mit einem handwerklich sehr aufwändigen Pokal und 125,-€ Einkaufsgutscheinen ging ein sonniges Wochenende zu Ende. Ein Dank an die Sponsoren: Protective, Bike Department Ost und Bike Schmiede Biesenrode sowie an den Veranstalter und die fleißigen Helfer. Ihr seid hier TOP!

Ich freue mich schon auf den nächsten Streich: die geniale Strecke in Sülzhayn

Eure Eike